Schulband beim 1. "Bonhoeffers Open live"

tl_files/fhg/frontpage/1-BonhoeffersLive.jpgAm 13.9.14 fand im Dietrich-Bonhoeffer-Haus das 1. "Bonhoeffers Open live" mit drei verschiedenen Rock-Bands statt.
Unsere Schulband "Rise to Empire" eröffnete das Haesener Festival. Der Auftritt war ein voller Erfolg und es gab viele Komplimente der alten Musiker-Hasen. Auch die zahlreichen Zuschauer waren positiv von der Leistung der jungen Musiker angetan.
Wir hoffen auf weitere Auftritte mit so einer tollen Organisation und danken dem Bonhoeffer-Haus und speziell Martina Örtel und Matthias Immer für ihre Unterstützung.

Stammzellen und Menschen – Positionen finden

tl_files/fhg/frontpage/stammzellen.jpgAm letzten Mittwoch vor den Sommerferien hat der Biologie-LK der Q1 am FHG und eine handverlesene Gruppe von Schülerinnen und Schülern an einem Projekt der besonderen Art teilgenommen: Moderiert von Frau Ira Herrmann, einer Biologin, und Herrn Martin Heyer, einem Philosophen und Juristen vom Kompetenznetzwerk Stammzellforschung des Landes NRW, hatte die Lerngruppe Gelegenheit, sich mit verschiedenen Aspekten des Themas Stammzellen auseinanderzusetzen.

Im Unterricht hatte sich herausgestellt, dass die rein fachliche Behandlung des Themas Fragen offen ließ. Ein Rollenspiel zum Umgang mit überzähligen Embryonen aus einer künstlichen Befruchtung (IVF = In vitro Fertilisation) machte dies deutlich. Daher beschloss der Biologielehrer René Immig sich Expertenhilfe zu holen. Eine Mail und ein anschließendes Telefonat führten problemlos zu einem Termin.

Ein Vortrag über die biologischen Grundlagen von Frau Herrmann und eine Einführung in ethisch-juristische Überlegungen von Herrn Heyer brachten alle Schülerinnen und Schüler auf einen gemeinsamen Wissensstand. Schritt 2 war die Anwendung der erworbenen Kenntnisse: Zwei Gruppen entwickelten je einen Antrag an eine Ethik-Kommission zu einem Forschungsvorhaben mit Stammzellen, welcher dann von der jeweils anderen Gruppe, die sich anhand von Rollenkarten auf ihre Aufgabe als Kommission vorbereitete, diskutiert und bewertet wurde. Durch den Wechsel der Perspektiven erhielten beide Gruppen Einblick in die auftretenden Probleme und hatten in den Beratungen der Ethik-Kommissionen Gelegenheit, Positionen auszutauschen und kritisch zu reflektieren. Tatkräftig dabei unterstützt wurden sie von den Moderatoren. Motto: "Die spielerische Übernahme einer Position hilft beim Finden der eigenen Position".

Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Wie geht die Gesellschaft mit dem Embryonenschutz um? Welches Potential und welche Risiken stecken in der Stammzellfoschung? Was ist erlaubt / sollte erlaubt sein und was nicht? – All diese Fragen kamen auf und die Gruppen waren gefordert – auf dem Weg zum mündigen Bürger - intensiv über diese Zukunftstechnologie nachzudenken.

Und das nicht nur aus biologischer Sicht – sondern als Mensch.

Der König aller Krankheiten ...

... ist der Titel eines Buches, das Prof. Dr. Alfred Wittinghofer den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Biologie in der Qualifikationsphase empfohlen hat.
tl_files/fhg/frontpage/koenig_der_krankheiten.jpgZu diesem Buchtipp führte ein spannender Vortrag über das komplexe Krankheitsbild Krebs, das der Professor, unterstützt durch eine eigens erstellte Präsentation, an den Kurs herantrug und mit dem er ein Feuerwerk an verständlichen Informationen zu der Frage „Was ist Krebs?“ mit einem Blick auf die eigene Forschungstätigkeit verband.
Die Schülerinnen und Schüler waren durch die regelmäßigen Nachfragen gefordert Wissen aus dem bisherigen Lehrgang über Genetik einzubringen und hatten so Gelegenheit an Bekanntes anzuknüpfen. Immer wieder  verlief das Gespräch über allgemeine Phänomene hin bis zu detaillierten Beobachtungen auf  molekularer Ebene. Im Zentrum stand das RAS-Protein, welches eine zentrale Position im komplexen Vorgang der Zellteilung innehat und, wenn es mutiert, eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Krebs spielt.
Die Forschungsgruppe Strukturelle Biologie unter Professor Wittinghofer hat hier wesentliche Arbeit in der Aufklärung von Form und Funktion geleistet, so dass die Lerngruppe die Gelegenheit hatte einem echten Experten zu lauschen.
Der Professor verstand es durch seinen Vortragsstil die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten und einen roten Faden durch eine komplexe Materie zu legen.
Als ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund bemüht er sich den Bildungsauftrag der Gesellschaft zu unterstützen und war daher gerne bereit der Einladung des Biologielehrers René Immig nach Duisburg-Homberg ans FHG zu folgen.
Besonders für den männlichen Teil des Kurses war es interessant zu sehen, wie der Lehrer auf das Bekenntnis des Professors zum BVB reagierte. Und das nicht alleine, weil König Fußball mit der WM in Brasilien trotz Sommerpause in der Liga in aller Munde ist …

Auf den Spuren des Ermittlers

Tatortarbeit und die Frage nach der DNA

tl_files/fhg/frontpage/tatort.jpgAm 15. Mai fand eine spannende Stunde im Biologie-LK der Q1 statt. Zu Besuch war Kriminalhauptkommissar Frank Rabe von der KTU Duisburg, ein erfahrener Tatortgutachter und Fachdozent an der Polizeiakademie, ein im Unterrichten erfahrener Beamter also.
Was er im Gepäck hatte, war nicht weniger spannend: Ein abgeschlossener (Mord-)Fall aus Duisburg, den der Kommissar nach bester CSI-Manier  mit Tatortbildern und einer virtuellen Tatortbegehung vorstellte und in dessen Verlauf er die Schülergruppe als Ermittlungsteam in eine Analyse und Diskussion einbezog.
Immer wieder führte er das Kernthema „Nutzen und Risiken von DNS-Einsatz in der Kriminalbiologie“ in das Gespräch ein und vermittelte so ein fundiertes Bild vom Umgang mit DNS-Spuren, angefangen am Tatort selber bis hin zur Zentralen DNS-Datenbank und der Antwort auf die Frage, wie mit den Datensätzen gearbeitet wird.
Während des ganzen Vortrages bestand die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler sich in die Entwicklung des Tatherganges mit Ideen und Hypothesen einzubringen („Wo suchen Sie nach Spuren am Tatort?“) und auch an jeder Stelle Fragen zu stellen.
Im Anschluss an den Beitrag zu der Unterrichtsreihe „Gentechnische Arbeitsweisen und Kriminalbiologie“ nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Kriminalbeamten nach persönlichen Erfahrungen zu befragen („Nehmen Sie die Fälle emotional mit nach Hause?“) und es ergab sich nach Stundenende auch ein interessantes Gespräch über  die vielfältigen Berufschancen im Polizei-Dienst .
Der Biologielehrer René Immig pflegt diesen Kontakt schon seit vielen Jahren und Herr KHK Rabe war stets gern bereit zu einem Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium (FHG). Mit dem nunmehr fünften Besuch am FHG hat diese Veranstaltung schon Tradition (und Kult-Charakter).

FHG-Schüler bei DELF erfolgreich

tl_files/fhg/frontpage/DELF_logo.jpgFranzösisch schwierig? Nicht für die 19 Schülerinnen und Schüler des FHG, die in diesem Jahr das DELF-Diplom erworben haben. Auf vier Schwierigkeitsstufen (entsprechend den Niveaus A1, A2, B1 und B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) stellten sie ihre Fähigkeiten im Umgang mit der französischen Sprache unter Beweis. Die Prüfung besteht aus Übungen zum Verständnis geschriebener und gesprochener Texte, außerdem müssen die Kandidaten selbst einen Text verfassen und sich einer mündlichen Prüfung stellen. Ein halbes Jahr lang blieben die Teilnehmer des FHG an einem Tag der Woche länger an der Schule, um sich mit Herrn Feyen auf die verschiedenen Aufgaben vorzubereiten.

 

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