Berufsförderung

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Berufsförderung
Hauptschule Gneisenaustraße als Modellschule im Projekt 
„Schule und Beruf“

Klasse 5 bis 7
In unserer Schule werden die Schüler der Klassen 5 - 7 in verschiedenen Projekten im Unterricht mit der Berufs- und Arbeitswelt vertraut gemacht.
Klasse 8


In den 8. Klassen nehmen die Schüler an einem klassenübergreifenden Berufswahlprojekt teil. 

Klasse 9
Die Schüler der Klassen 9 lernen die Berufswelt in zwei zweiwöchigen Betriebspraktika kennen.


In Klasse 10 wurden neue Wege gegangen.

Klasse 10B


Die Schüler der Klasse 10B werden weiterhin ein zweiwöchiges Praktikum durchführen.

Klasse 10A
Die Schüler der Klassen 10A haben seit dem Schuljahr 2003/04 die Möglichkeit, in einem Langzeitpraktikum ihren Berufswunsch zu überprüfen. Die Schüler arbeiten während des gesamten Schuljahres an einem festen Tag in der Woche in einem Betrieb ihrer Wahl.
Leitziel:   
Wir versetzen unsere Schüler in die Lage, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen
Die Hinführung zur Arbeitswelt und die Vorbereitung der eigenen Berufswahl gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Hauptschule. Der Schwerpunkt der Arbeit an diesen Themen liegt vorrangig in den letzten zweieinhalb Jahren der Schulzeit.
Jahrespraktikum  Da die Lehrstellensuche für unsere SchülerInnen schwierig ist, suchen wir nach neuen Wegen um die Möglichkeiten zu verbessern. Seit einigen Jahren können wir beobachten, dass ein Jahrespraktikum erheblich dazu beitragen kann.
Jede/r Schüler/in der Klasse 10A erlebt ein ganzes Jahr lang an einem Tag in der Woche den Arbeitsalltag in einem Betrieb. Er/ Sie hat die Möglichkeit die Anforderungen des Berufes seiner/ihrer Wahl vor Ort kennen zu lernen.

Mit dem Jahrespraktikum sollen gefördert werden...

·         die Sicherheit hinsichtlich der Berufswahl
·
         die Überprüfung der getroffenen Entscheidung
·
         die Vermeidung eines Ausbildungsabbruches
·
        
die Stärkung von Schlüsselqualifikationen. 

Für besonders wichtig halten wir 

·         sicheres Auftreten
·
         Kontaktfreude
·
         Selbstbehauptung
·
         Teamgeist
·
         Verständnis
·         Geduld
·
         Belastbarkeit
·
        
Verantwortungsgefühl. 

Dieser lange Zeitraum bringt im Gegensatz zum 3-wöchigen Praktikum sowohl dem Schüler als auch dem Betrieb eine gründlichere Überprüfung der Vorstellungen.  

Der Klassenlehrer steht in engem Kontakt mit dem jeweiligen Betrieb. Durch diesen Kontakt wird einerseits der Austausch konkreter beruflicher Erfahrungen im Unterricht stattfinden. Andererseits können die oft von Betrieben bemängelten Wissenslücken an handfesten Beispielen aufgearbeitet werden.  

Der Erfolg dieses Projekts hängt wesentlich von der Zusammenarbeit zwischen Schule, SchülerIn , Elternhaus und Betrieb ab. Der Einsatz lohnt sich, denn nach unserer Erfahrung vermehrt das Jahrespraktikum die Chancen für den Einstieg in das Berufsleben.
 

Betriebserkundungen

Klassen 5 und 6

 

Die Berufe der Eltern, Berufe von Verwandten und Bekannten der eigenen Familie bilden das Fundament für erste Begegnungen mit der Arbeitswelt.

Das Vorwissen aus Sachkundethemen in der Grundschule und das Aufgreifen selbst gemachter Erfahrungen (Besuch beim Bäcker, der Glasbläser in der Schule usw.) gehören ebenfalls zu den Grundlagen der schulischen Arbeit.

Erste Betriebserkundungen werden durchgeführt: hier bieten sich Handwerksbetriebe an, z.B. die Deutsche Bahn und die Post. So lernen die SchülerInnen einige Berufe kennen. Diese Berufe werden den drei Berufsbereichen: 

o       kaufmännische Berufe,
o
       gewerblich-technische Berufe
o
      
Dienstleistungsberufe zugeordnet.
 

Klasse 7 und 8

Ab Klasse 7 werden in vielen Fächern Themen aus der Berufs- und Arbeitswelt aufgegriffen. Hinzu tritt das Fach „Arbeitslehre“ mit den drei Unterrichtsfächern 

o       Technik,
o
       Hauswirtschaft
o
      
Wirtschaftslehre, 

die natürlich in den Zeugnissen entsprechend benotet werden. 

Am Ende der 8. Klasse  werden Sinn und Zweck unserer Berufspraktika in der 9. und 10. Klasse besprochen.

Klasse 9 und 10

Zu Beginn des 9. Schuljahres beteiligen wir uns immer am „Treffpunkt Ausbildung“,  einer Veranstaltungsreihe des Arbeitsamtes Duisburg. Im Rahmen eines projektorientierten Unterrichts besuchen unsere SchülerInnen Betriebe in den drei Berufsbereichen. Dies geschieht sowohl im Klassenverband als auch in selbst gewählten Kleingruppen.

Zur Vorbereitung dieser Betriebserkundungen üben wir, wie man Termine abspricht, Telefongespräche führt, Stadt- und Fahrpläne liest und sich damit in einer Stadt orientiert.
 

Betriebspraktika 

Das dreiwöchige Betriebspraktikum, das im 9. Schuljahr durchgeführt wird, dient in erster Linie dem Kennen lernen der Berufswelt und dem Sammeln erster Erfahrungen.   

Im 10. Schuljahr führt die Klasse 10B ein zweiwöchiges Betriebspraktikum durch, und zwar in einem anderen Berufsbereich.  

Die SchülerInnen der Klasse 10A arbeiten an einem Tag in der Woche während ihres letzten Schuljahres als Praktikanten in einem Betrieb ihrer Wahl.
 

Förderung der Frühabgänger 
In jeder Jahrgangsstufe gibt es SchülerInnen, die überaltert sind, die kaum aufzuholende Lerndefizite aufweisen, die schulmüde sind, die Arbeit konsequent verweigern und nicht mehr regelmäßig die Schule besuchen. Auch diesen SchülerInnen müssen und wollen wir helfen. Dafür ist natürlich der Klassenlehrer der erste Ansprechpartner, aber die eigentliche Beratungsarbeit führt ein Beratungslehrer durch. In jeder Woche hat diese Lehrkraft Stunden zur Verfügung, in welchen sie ausschließlich mit diesen SchülerInnen und Ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten Gespräche führt und ihnen Problemlösungen anbietet. 

Oberster Leitsatz aller Bemühungen ist:  

o       Jede Schülerin und jeder Schüler sollte zumindest den Hauptschulabschluss erreichen, besser noch den Sekundarabschluss I. 

Dies ist jedoch nur möglich, wenn die SchülerInnen durch ihr Arbeits- und Sozialverhalten zeigen, dass sie dieses Ziel erreichen wollen. 

Was kann der Beratungslehrer leisten? 

o       Er führt vertrauliche Gespräche mit den betreffenden SchülerInnen über ihre Schullaufbahn, schulische und private Probleme.
o
       Er zeigt Möglichkeiten auf Lerndefizite abzubauen.
o       Er vermittelt zwischen Klassen- und FachlehrerInnen.
o       Er besucht Einrichtungen bestimmter Maßnahmeträger (z.B. AWO), die spezielle Lehrgänge für Frühabgänger anbieten.
o       Er arbeitet zusammen mit anderen Stellen der Stadt oder des Landes (z.B. RAA). 

Leider werden im Zuge allgemeiner Einsparungen diese Maßnahmen nur noch in verringertem Umfang angeboten.

Links:

 Links zu hilfreichen Seiten:

www.berufskunde.com
www.arbeitsagentur.de

www.neue-ausbildungsberufe.de
 

 

Stand: 13. August 2005