Prüfungsangst muss nicht sein!
Kribbeln im Bauch, Herzklopfen und feuchte Hände - Prüfungsangst ist normal! Ein gewisses Maß an Erregung steigere sogar die Leistungsfähigkeit. Dies gilt auch für die Tests und Klassenarbeiten im Schiffer-Berufskolleg RHEIN und bei der Zwischenprüfung und Abschlussprüfung in der Binnenschifffahrt und im Boots- bzw. Schiffsbau vor den Prüfungsausschüssen der Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer.Sieben Tipps übertriebene Prüfungsängste zu bekämpfen:
Tipp 1: Aufregung regt an

Prüfungsangst aktiviert und macht munter. Die Auszubildenden sollen die Angst zum Verbündeten machen. Sie sollten den Test, die Klassenarbeit bzw. die Prüfung nicht als Bedrohung sondern als Chance sehen, durch die sie zeigen können, was in ihnen steckt.
Tipp 2: Realistische Einschätzung
Von einem misslungenen Test, einer misslungenen Klassenarbeit bzw. Prüfung geht die Welt nicht unter. Die Auszubildenden sollten sich vor Augen halten, welchen Stellenwert die Prüfung (Klassenarbeit, Test) tatsächlich für das weitere Leben hat. Viele überschätzen die Situation. Nicht die ganze Person wird geprüft sondern nur das Fachwissen. Der Prüfer bzw. die Prüferin ist in der Regel wohlwollend gegenüber den Prüfling eingestellt.Tipp 3: Richtiges Lernen
Ohne Lernen geht's nicht.Dabei ist die Arbeitsorganisation wichtig. Häufig verzetteln sich die Auszubildenden, weil sie zu viel, zu spät oder zu chaotisch lernen. Es ist sinnvoll, sich einen Überblick über den Stoff zu verschaffen und sich ein Tagespensum vorzunehmen, das man schaffen kann.
Tipp 4: Keine Angst vor der Angst
Viele Auszubildende versuchen, ihre Ängste krampfhaft zu unterdrücken. Das Problem ist, dass sie dann keine Kapazitäten mehr frei haben, den Test, die Klassenarbeit bzw. die Prüfung zu bestehen.Tipp 5: Blackout - was dann?

Man sitzt mitten im Test, in der Klassenarbeit bzw. der Prüfung, und plötzlich geht nichts mehr. Totaler Blackout. Was kann man tun?
Erst einmal eine Pause machen! Dann dreimal tief durchatmen! Eine neue Aufgabe vornehmen und erst später auf die alte zurückgreifen.
Tipp 6: Fernsehen statt büffeln
Bis zur letzten Sekunde Lernen bringt gar nichts, sondern macht nur nervös. Das Hirn brauche Pausen, in denen dann das Gelernte unterbewusst weiterverarbeitet werden könne. Eine Spiel am Computer, ein Buch oder ein Kreuzworträtsel können helfen.Tipp 7: Abschalten lernen

Abschalten will gelernt sein. Wenn das Gehirn nicht mehr aufhören kann zu denken, bewusst auf das Atmen konzentrieren, dann tritt das quälende Denken im Hirn automatisch in den Hintergrund.
